Löhne und Gehälter in Deutschland!

Frauen verdienen noch immer deutlich weniger als Männer! Im Vergleich des prozentualen Unterschieds des durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes zwischen Sofortkredit_eKomi Männern und Frauen, dem „Gender Pay Gap“, lag Deutschland 2008 über dem europäischen Durchschnitt. Der Schnitt in Europa lag 2008 bei 18 Prozent – in Deutschland verdienten die Männer 23,2 Prozent mehr pro Stunde als Frauen. In den letzten Jahren ist somit der Gender Pay Gap wieder leicht gestiegen. Innerhalb der 27 Länder der EU lagen nur die Tschechische Republik, Estland, die Niederlande und Österreich noch über dem geschlechtsspezifischen Abstand beim Bruttostundenverdienst, der in Deutschland ermittelt wurde. Dies zeigt deutlich, dass der Verdienst der Frauen noch lange nicht auf demselben Niveau liegt wie bei den Männern. Italien wies europaweit mit einem Unterschied im Bruttostundenverdienst zwischen Männern und Frauen mit 4,9 % die niedrigsten geschlechtsspezifischen Differenzen auf. Ebenfalls geringer waren die Differenzen in der Bezahlung von Männern und Frauen in Slowenien – hier verdienten Männer im Durchschnitt 8,5 Prozent mehr als Frauen. In Belgien und Rumänien lagen die Verdienste der Frauen um 9 Prozent geringer und in Portugal und Malta um 9,2 Prozent. Die Zahlen basieren auf den nationalen Verdienststrukturerhebungen laut dem Statistischen Bundesamt Destatis. Diese Erhebung erfolgt lediglich alle 4 Jahre und fand somit zum letzten Mal im Jahr 2006 statt. Die Ergebnisse in den dazwischenliegenden Jahren werden anhand von nationalen Quellen geschätzt. In Deutschland gilt als Grundlage die Verdiensterhebung pro Quartal. Das Statistische Bundesamt Destatis weist gleichzeitig darauf hin, dass es sich bei den Werten nicht um Aussagen für Bruttostundenverdienste von Männern und Frauen in denselben Berufen handelt. Die Werte sind allgemein auf die Bruttostundenverdienste ausgelegt, daher können daraus keine Rückschlüsse auf Männer und Frauen gezogen werden, die im selben Beruf in einer vergleichbaren Tätigkeit arbeiten. Die Unterschiede im Bildungsabschluss werden in den Zahlen ebenfalls nicht
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